Eroberung..........

..................DES VERTRAUENS".
Mit dem Vertrauen ist es ja so eine Sache..... so ähnlich wie mit dem (Achtung Verb !) Glauben und dem Denken.... das ist auch schwer, aber an nixx zu glauben oder zu denken ist unmöglich.
"Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es einmal zerstört, so kommt es so bald nicht wieder"...sagte einst Otto von Bismarck.
Aber der kannte ja nicht das Internet und er kannte vor allem nicht die Möglichkeiten, die Suchmaschinen bieten....also...warum nicht bei google finden, was man (noch) nicht bei EBay kaufen kann ?
Man nehme ein paar Buchstaben, wie so viele das auch real verbal tun, reihe diese aneinander zum Worte des beanspruchten "VERTRAUEN"/s und werfe diese seinem Gegenüber hin, damit es dieses gewähre.
M.a.W. ....in Zeiten des modernen Menschen und des worldwideweb-weit gezogenen Rahmens, Vertrauen zu finden, gebe man diese Buchstabenkette in die Suchmaschine ein und lasse sich überraschen, was man da an Vertrauen wiederfinden kann.....
24.300.000 Suchresultate ! - Das scheint ja nicht wenig Vertrauen zu sein, das allein schon im Net zu finden ist (diesem Trugschluss unterliegen allerdings dann widersprüchlich zum vermeintlichen Ergebnis, das man dann erwarten könnte, auch genügend Probanden der immer wieder und anhaltend lebendigen Internet&Chat-Partner-(ver)SUCH(sreih)E, aber das ist ein anderes Thema, das neben dem "Vertrauen" ja noch eine Vielzahl von Mechanismen in die Untersuchung einfliessen lassen müsste, um zutreffend erfasst zu werden).
Noch heiterer wird es, wenn man das Spielchen verlagert in die Google-Suche in Bildern bei Eingabe derselben Buchstabensymbiose.... geschätzte 80% der Fundstellen betreffen Wahlinfos, Parteien, Parteivertreter und Wahlwerbung, der Rest des Löwenanteils setzt sich aus Unternehmens - und Versicherungsberatungslinks und ein paar anderen Vertrauenskrümeln des www. zusammen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.....
Wie brauchbar diese 90% Fundstellen nach einigen Resultaten der vorangegangenen Legislaturperiode waren, hat die Zeit bereits gezeigt. Wer heute mit dem Mikrophon in Fussgängerzonen -- von den TV-Medien gern immer wieder gezeigt ;-) -- Lieschen Müller und Otto Schmalhans Küchenmeister nach dem Vertrauen in die Politik(er) fragt, erhält unzweideutige Antworten, die man zeitlos gültig wieder mit Otto von Bismarcks Zitat auf den Punkt gebracht findet.
Und wie Ernst Ferstl weiss man ja "Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro."
Auch keines, an dessen Portal "Google" steht, wo man (vermeintlich) alles (wieder)finden kann.....
Man könnte also John Steinbeck recht geben und denken:
"Es ist besser, sich mit zuverlässigen Feinden zu umgeben, als mit unzuverlässigen Freunden"
Das verflixte daran ist nur.... selbst DIE erobern manchmal überraschend und manchmal unvorhergesehen und wider besseren Wissens unser Vertrauen..... es is' halt auf nixx Verlass, nicht mal auf den Bestand des Misstrauens ;-)))
*augenzwinkernd
'de Sanfte Brise
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