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Du befindest dich in der Kategorie: Kalender Donnerstag, 04. Mai 2006
Crime Time
Klassentreffen sind mörderisch...........wer weiss das nicht.... manche sind aber zumindest mit etwas mehr Unterhaltungswert........durch kriminelle Potentiale, die man wenigstens spielerisch ausleben kann. Allerdings hat jedes Verbrechen seinen Preis..... ;-) solchen und solchen *zwinker. Wer aber sein Ehegespenst mitbringt, hat - wenn es sich dramaturgisch einfügen lässt - das vielleicht seinen PREIS werte Vergnügen, diesen schon mal probehalber erle(di)gen zu können und zu testen, ob er/sie damit durchkommt.... *makaberheiteraugenzwinker [Anm. der Red.: Dieser Hinweis ist nicht im Sinne des § 26 StGB iVm mit einem der Tatbestände des sog. besonderen Teils des StGB misszuverstehen ;-)) - Ausschluss der Gewährleistung für etwaige Missverständisse dieses Kultur-Tips]
EINE Medizin für alle ?
Die Schere zwischen den technischen Möglichkeiten der Medizin und dem Finanzierbaren öffnet sich seit langem zunehmend. Droht eine Benachteilung Einzelner oder schutzbedürftiger Gruppen im Großen (gesundheitspolitisch) wie im Kleinen (am Krankenbett)? Und welche ethischen Fragen sind damit verbunden?
Mittwoch, 22. März 2006
Der Schuss ist gefallen......
Der Schuss ist gefallen - der Startschuss. Getroffen wurde die erste Leich’ aber dann doch von einem Messer. In der kriminellen Kurzgeschichte, die mit dem 1. Preis der 3 Auszeichnungen des Agatha-Christie-Preises gewürdigt wurden. Die Preisverleihung – ich war als Gewinnerin eines Gewinnspieles erfreulicherweise nicht nur in den Besitz dreier weiterer krimineller Anleitungen zum Morden im Taschenbuchformat gelangt, sondern auch zur festlichen Eröffnung und Preisverleihung eingeladen -- bildete den offiziellen Auftakt zum Krimifestival München 2006 in München. Nach Begrüssungsworten durch Dr. Wittmann vom Literaturhaus als Gastgeber der Eröffnungsveranstaltung und einleitenden Worten des Stadtrates Heimo Liebich, übernahm Frau Dr. Cornelia Borchardt die Moderation und Regie des weiteren Abends, der mit Michael Lutzeier am Bariton-Sax musikalisch themengerecht abgerundet wurde. Stücke wie der „Kriminaltango“ und „Der rosarote Panther“ lieferten die musikalischen „Theaterpausen“ für die Inszenierung der Preisverleihung, die Lesung des Stückes „Der Spucker“ durch Hans Jürgen Stockerl und eine kabarettistische Dankesrede für einen Sonderpreis, den Jörg Maurer erhalten hatte und welche er dichterisch an mehr oder minder wahrheitsgemäss zitierte Dankesreden der vormaligen Preisträger Thomas Mann, Edgar A. Poe, Raymond Chandler anlehnte und dabei gar Kafka bis in die literarische und biologische Prä-Agatha-Christie-Periode dramaturgisch effektvoll und hintersinnig parodiert verlagerte.
Mittwoch, 08. März 2006
Schloss Bergedorf : Sonderausstellung mit Augenzwinkern bis 26. März 2006
Schloss Bergedorf (Bild in fullsize: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/480709/display/5153728 ) ist die einzige bestehende Wasserburg im Land Hamburg und besitzt eine mehr als 750-jährige Geschichte. Während einer dänischen Herrschaft ab 1202 bewilligte deren Statthalter Graf Albrecht von Orlamünde den Bergedorfern eine Wassermühle und den Stau der Bille und liess auf einer Insel im Stausee für sich eine Wasserburg anlegen. Die Burg beherrschte nicht nur die durch Bergedorf führende Heer- und Handelsstrasse nördlich der Elbe und den für die Holzflösserei wichtigen Billefluss. Die Wasserburg war auch der Herrschaftshof, an den Abgaben und Frondienste zu leisten waren. Nach dem Sieg über den dänischen König hielt Herzog Albrecht von Sachsen Hof in der Wasserburg. 1275 erhielt Bergedorf Stadtrecht nach Lübecker Vorbild, doch machten sich die Ritter des Mölln-Bergedorfer Teilherzogtums sich durch Strassenraub die bereits aufblühenden Hansestädte Hamburg und Lübeck zum Feind. Es kam zu Übergriffen und zu lübeckischer Besatzung. Durch eine List zwang Herzog Erich IV. von Sachsen-Lauenburg die Wasserburg heraus, machte sich noch anderer Übergriffe gegen die erkauften Rechte Lübecks und gegen den Handelsverkehr schuldig, bis schliesslich Lübeck und Hamburg sich 1420 verbündeten und mit einer Streitmacht von 3800 Söldnern gegen ihn aufzogen und nach Plünderung der kleinen Stadt Bergedorf und 4-tägiger Belagerung den Herzog zur Übergabe der Burg zwangen. Durch den in Perleberg geschlossenen Frieden wurden die Herrschaften Bergedorf und Riepenburg und der halbe Sachsenwald den siegreichen beiden Städten Hamburg und Lübeck zugeschrieben. Im Zuge des Wiederaufbaus der durch die Belagerung stark beschädigten Burg entstand auch die Ringwallanlage und ein besonders mächtiger Geschützturm, der Zwinger. .
. Herr auf dem Schloss zu Bergedorf war bis 1620 ein Amtmann, der jeweils für 6 Jahre aus dem Ratskollegium Lübecks und Hamburgs gewählt wurde. Nur diesen auch rechenschaftspflichtig waltete er wie ein Feudalherr, dem wie zuvor Frondienste und Abgaben geleistet wurden. Von 1620 an wurde regelmässig ein Jurist ebenfalls abwechselnd von den beiden Städten zum Amtsverwalter auf Lebenszeit bestellt, allerdings dann mit weniger Befugnissen und stärkerer Kontrolle durch 2 jährliche Visitationen. 1868 ging das Amt Bergedorf, welches 450 Jahre lang einen staatsrechtlichen Sonderfall dargestellt hatte, durch Ankauf des lübeckischen Anteils in den nun alleinigen Besitz Hamburgs über. Nun wurde die Landsherrenschaft Bergedorf zentral von Hamburg verwaltet. An ihrer Spitze stand ein Hamburger Senator, sein Stellvertreter war der Bürgermeister Bergedorfs. Das Schloss beherbergte nun das Bergedorfer Bürgermeisteramt, das Amtsgericht, Gerichtsvollzieheramt und die örtliche Polizeibehörde. Im Obergeschoss des Schlosses zeigt der Amtsgerichtssaal ein schönes Beispiel der damals entstandenen und durch Umbauten prächtig eingerichteten Räume. Am prächtigsten wurde das kleine Sitzungszimmer ausgestattet, das dem Landherren für die Zusammenkünfte mit den Bürgermeistern und Gemeindevorstehern diente. .
. Dieses sog. Landherrenzimmer zeigt eine wunderschöne Mahagoni-Wand- und Deckenvertäfelung mit Vierländer Intarsienarbeiten, ebensolches Mobiliar, eine mit handgemalten heimatlichen Motiven reich geschmückte Wandfliesen- und Kachelofenausstattung mit Fayence-Kacheln und .
. Bleiglasfenster mit Familienwappen. .
. Mit der hamburgischen Verfassung 1921 wurde den im Stadtstaat gesonderten Städten und Landgemeinden erweiterte Selbstverwaltung zu, so erhielt auch Bergedorf 1927 ein eigenes Rathaus und das Amtsgericht ein eigenes Gebäude. In das Schloss zog später die Heimatsammlung des Bergedorfer Bürgervereins ein, die den Grundstock des seit 1953 als Aussenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte geführten Museums für Bergedorf und die Vierlande bildete. Derzeit ist noch bis 26. März eine interessante und bunt gemischte Sonderausstellung im Schloss zu sehen, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Museums seit Sommer 2005 gleichermassen durch die Vielzahl geschichtlicher Zeugnisse und kostbaren Einzelstücke fasziniert wie auch durch eine zunächst irritierende Besonderheit erheitert, die den Besuch jeden Raumes schon mit einem Augenzwinkern und erheiterten Lachen begleitet........... glaubt man noch im ersten Raum, das kleine Spielzeugauto auf der Glasvitrine oder die Fahrradklingel auf einem anderen Objekt seien ebenso wie die altmodische Sonnenbrille auf der Glasplatte mit den Broschen seien zufällig vergessene Habseligkeiten vorangegangener Besucher, entdeckt man erstaunt und dann erheitert, mit welcher Ironie Gegenstände des alltäglichen Lebens mit geschichtlich älteren Exponaten sehr hintersinnig verknüpft wurden....bis man sich ertappt, buchstäblich von Raum zu Raum „im Jagdfieber“ nach den scheinbar ausstellungsfremden Utensilien fast schon mehr Ausschau zu halten, ob man sie auch alle entdecke, als nach den (vermeintlich) „nur“ ausstellungswürdigen älteren Exponaten........ eine geschichtliche Schnitzeljagd mit Augenzwinkern......und alles andere als ein ermüdender Museumsbesuch...
Mehr Information zur Ausstellung "Vom Portici zum Schloß. Die Geschichte des Museums für Bergedorf und die Vierlande"
Donnerstag, 12. Januar 2006
Frauencomputerkurse kostenlos
Im Jahr 2006 wird die FCS AG mit Unterstützung von LOS
Care Basic ist ein Projekt der FCS AG München. Das Ziel ist Frauen zu fördern, die keine Erfahrung am PC haben. In kostenlosen Kursen werden die Grundlagen für das Arbeiten mit dem PC vermittelt.
Weil dieses Projekt von LOS gefördert wird, damit Frauen, die bisher noch keine Gelegenheit dazu hatten, den Umgang mit dem Computer lernen können, sind die Kurse auch kostenlos.
Wer mitmachen kann, wie die Kursen aussehen, was von Ihnen erwartet wird, um mitzumachen, wann die Kurse stattfinden, und vieles mehr, kann man hier erfahren:
http://www.frauen-computer-schulen.de/fcs-m/framproj.htm
ACHTUNG Bewerbungsfrist : 30. Januar 2006 !!! Bewerbung online unkompliziert möglich !
Sonntag, 20. November 2005
Veranstaltungshinweis
Aktuell lohnenswerte Tipps für Veranstaltungen in München : .
Blutenburg Theater – Krimibühne: vom 15. Oktober 2005 bis 18. Februar 2006: Mord im Pfarrhaus nach Agatha Christie . Mit den Zutaten : Ein englisches Pfarrhaus (mit Ulf-Jürgen Wagner und Juliet Willi als Pfarrersehepaar), ein kaltblütiger Mörder, der Angst und Mißtrauen verbreitet und eine Anzahl von mehreren Personen vom Pfarrer bis zu den Gemeindemitgliedern, die alle ein Motiv für einen Mord haben. Chefin de la Cuisine: Agatha Christie, zur Dame geschlagene ungeschlagene Queen der englischen Kriminalliteratur Nähere Infos : http://www.blutenburg-theater.de und mehr Rezensionen zu bisherigen Inszenierungen der Krimibühne auch hier: http://www.beepworld.de/members62/sanftebrise7/blutenburgerkrimis.htm Münchner Bücherschau: 18.11.-4.12.2005
Krimifestival München : 21. bis 29. März 2006
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