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Du befindest dich in der Kategorie: Rezensionen

Mittwoch, 26. April 2006
Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt ...?
Von Gedankenhupfer, 10:32

will Bas Kast beantworten können ?

http://www.br-online.de/kultur/literatur/lesezeichen/20041017/20041017_2.html

leichte Zweifel daran klingen nicht nur bei einer der Rezensionen durch

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/299781

So kann ich selbst mich wenig mit Vergleichen und Schlussfolgerungen aus dem Verhalten von Wühlmäusen zur Beantwortung der [Buch]Titelfrage anfreunden, auch wenn der Autor sich wühlmausgleich mit mehr wildem als ergebniserfolgreichem Aktionismus in das Thema eingräbt....

und es mir augenzwinkernd nicht verkneifen, zum Objekt der Rezension zu kommentieren:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/480709/display/5505031

und :
wer in der Badewanne sonntags morgens noch nix die Zeit vertreibendes zu Schmökern hat oder wenn der Regen noch nicht ganz so ungetrübt outdoor-Frühlingsgefühle zulässt, der findet auch in diesem Büchlein ein paar amüsante testosterongefärbte Blickrichtungen zur Erheiterung ;-))

Darüberhinaus allerdings gilt für die Erlangung von quintessenziellen Weisheiten - zumindest aus diesem Buch des Autors, was er selber mit einer Antwort seines Chefredakteurs bezeichnend zitiert auf seine offenkundig selbstbeklagende Äusserung, dass er - Baas Kast - so schockiert sei, weil er so viel falsch mache und hierauf zur Antwort erhielt: "Glauben Sie mir, das bleibt ihr ganzes Leben lang so."

Die Lektüre des rezensierten Büchleins lässt vermuten, der Chefredakteur ist weiser, als der Autor bisher wirklich verstand ;-)

Nix für ungut !*augenzwinkernd

'de Sanfte Brise

Wer dennoch für den Sonntagmorgen in  der Badewanne noch nach Erheiterung für sich oder das Quietschentchen sucht, wird bei Fischer Verlag zum Buchtitel fündig:

http://www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php?template=fv_wide_wrapper&_content_template=buch_detail&_navi_area=fv_vert2&_navi_item=02.00.00.00&id=208815&_letter=K

 

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Dienstag, 07. März 2006
Hercules und Herculaneum
Von Gedankenhupfer, 11:03

Eine der Statuen des Hercules – hier in einer Darstellung in einem Weingelage -- im Rahmen der Ausstellung „Die letzten Tage von Herculaneum“ im Focke Museum in Bremen. Sie gehört zu den rund 80 Skulpturen, die Archäologen im 18. Jahrhundert in einer Villa in der Stadt Herculaneum ausgruben.

Am 25. August des Jahres 79 n. Chr. verschüttete der Vesuv in einer Nacht eine ganze Region.

Das Leben in den Städten am Golf von Neapel erlosch in Sekundenschnelle.
Pompeji wurde zum Synonym für diese Katastrophe. Doch war Pompeji nicht der einzige betroffene Ort- und nicht der erste entdeckte Ort. Herculaneum war neben weiteren Orten um den Vesuv gelegen von diesem Geschehen betroffen. Bis 1709 lagen seine Zeugnisse der antiken Hochkultur unter bis zu 30 Meter hohen Schichten aus Asche, Schlamm und Bimsstein verborgen. Erst als ein Bauer 1709 im Ort Resina, dem heutigen Ercolano, einen Brunnen grub und dabei auf Marmorblöcke aus römischer Zeit stieß, begann mit dem zunächst entdeckten Theater von Herculaneum, der mondänen Nachbarstadt von Pompeji die systematische Suche nach antiken Kunstwerken der verschütteten Stadt. Dies war bereits Jahrzehnte vor den ersten Ausgrabungen in Pompeji.

Die spektakulären Entdeckungen am Fuße des Vesuv trafen den Zeitgeist und wurden zu einer touristischen Attraktion für Gelehrte, Fürsten, adelige und bürgerliche Besucher aus England, Frankreich und den deutschen Ländern. Die Funde aus Herculaneum und Pompeji inspirierten ihrerseits europaweit die Entwicklung eines neuen künstlerischen Stils und prägten eine ganze Epoche: den Klassizismus.

1982, fast 200 Jahre später, sorgte ein weiterer Fund für eine Sensation. Man fand die Bootshäuser am ehemaligen Meeresstrand und mehr als 300 Skelette von Männern, Frauen und Kindern,

die auf der Flucht vor der heißen Gaswolke innerhalb von Sekunden getötet wurden. Damit erlangte man neue wichtige Erkenntnisse über das Leben der Menschen in einer römischen Kleinstadt im 1. Jahrhundert nach Christus. In der Ausstellung geht der Besucher auf Zeitreise in die Welt der Antike und taucht ein in die letzten Stunden von Herculaneum:

Sie zeigt ein Modell des Theaters, Grundrisse und computeranimierte 3-d-Ansichten privater Villen und Gartenanlagen, Marmorstatuen, Bronzeskulpturen, kostbare Fresken, Mosaiken, Goldschmuck, hölzerne Möbelstücke und andere einzigartige Exponate aus Herculaneum. Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs,

Alea jacta est .....die Würfel, die gefallen sind, Fundstücke aus Herculaneum, die eine tragisch symbolische doppelte Bedeutung angesichts der Katastrophe erlangen,

 

aber auch eine Wiege und die Reste des Skeletts eines Babies darin, sowie Abgüsse von Skeletten einiger Einwohner von Herculaneum vermitteln die menschliche Dimension der Naturkatastrophe.

Beeindruckende Zeitzeugnisse darunter sind zB die 1700 Schriftrollen, welche bis heute gefunden wurden. Bei den ersten Funden rätselten die Archäologen, wie die verkohlten Papyrusrollen entziffert werden können. Sie wurden zerschnitten, ausgehöhlt, mit Quecksilber behandelt. Manchmal blieben bei solchen Experimenten nur klägliche Reste zurück. Der Durchbruch gelang einem italienischen Mönch: Der Kalligraph aus der Vatikanischen Bibliothek entwickelte eine „Abrollmaschine“. Dank dieser war es möglich, die einzelnen Blätter voneinander zu trennen. Heute werden die Seiten mit einer Essig-Gelatine-Substanz bestrichen und anschließend mit einer Pinzette abgelöst. Zu Tage kamen vor allem Schriften zur Musik, Philosophie, Rhetorik und Poesie des syrischen Philosophen Philodemos von Gadara (circa 110 bis 30 vor Christus), eines bis dahin kaum bekannten Gelehrten. Internationale Forscherteams arbeiten in Neapel noch immer an der langwierigen Restaurierung der Papyrusrollen. Es wird noch lange dauern, bis alle Geheimnisse der verschütteten Bibliothek enthüllt sind.

Neben den Statuen des Hercules zeigt die Ausstellung auch Arbeiten in Marmor, wie Gott Pan beim Liebesspiel, Aphrodite in reizvoll drapierten Gewändern, ein liebeshungriger Satyr mit einer Nymphe. Bei den Ausgrabungen in Herculaneum stießen die Forscher auf einen Reichtum erotischer Kunst. Sie fanden Wandmalereien, Mosaiken, Reliefs, Statuen und Trinkbecher, die Liebesgeschichten aus der Mythologie darstellen oder alltägliche Paare beim Liebesspiel zeigen.

Die vom Focke-Museum Bremen, dem Westfälischen Römermuseum Haltern sowie der Berliner Antikensammlung im Pergamonmuseum gemeinschaftlich konzipierte Ausstellung ist eine Sensation: Viele hochkarätige Objekte aus dem Nationalmuseum und der Nationalbibliothek in Neapel sind erstmals außerhalb Italiens zu sehen. Nach dem großen Erfolg in Haltern (128.000 Besucher in 3 Monaten) und der Station in Berlin (22. September 2005 bis 1. Januar 2006) ist sie nun auch bei eines der Bremer Ausstellungs-Highlights des Jahres 2006.

Nach Bremen wird sie in München zu sehen sein (14. Juni - 1. November 2006: Archäologische Staatssammlung München) und im Museum Het Valkhof Nijemegen (Anfang Dezember 2006 - Mitte März 2007)

http://www.focke-museum.de/

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Montag, 27. Februar 2006
Fremlins "Rendezvous mit Gestern"
Von Gedankenhupfer, 13:30

Man muss nur umziehen....... und am besten ein Bücherwurm sein, der es liebt, mit vielen vielen (*räusper* in meinem Fall: mit mehreren tausend) Büchern zu leben, ...dann erst weiss man, was Sysyphos litt, als er vergeblich wieder und wieder seinen Riesenstein den Berg hinaufhievte, nur um dann wieder von vorne anfangen zu müssen, weil eben jene Granitkugel ihm mit dem Zurückrollen die Freude lebenslanger Beschäftigungsgarantie bot. Es scheint bei solchen Umzügen, als würden die Bücherkisten nie und nimmer ein Ende nehmen und der Rücken ist ein hübsch nachtragender Gradmesser wie tief die Leseleidenschaft sich in Füllungen für die Wandregale bereits ins eigene Leben eingezeichnet hat. Wie auch immer, irgendwann ist auch die letzte Kiste eingepackt, ausgepackt und ihr Inhalt in den Bücherregalen wieder in einem "daheim" angekommen... Natürlich geht dieses Ein- und Auspacken nicht ohne dann und wann der Versuchung zu erliegen, einen kurzen Moment bei diesem oder jenen Buch innezuhalten , da bei dieser Gelegenheit überrascht, welche Bücher man schon fast wieder vergessen glaubt. Und man ist nahe daren, diese am liebsten sofort aufzuschlagen und am besten beim wohltuenden Entspannungsbad (hachseufz) nach Kistenschleppen, Malerarbeiten, müden Knochen, noch müderen Füssen, wieder in den Seiten und Zeilen solche grausligen Umzugstage hinter sich lassen zu wollen..... Allerdings ist selbst vor sich selbst schwer zu glauben, dass man diese Bücher aufschlagen und einlesen muss, um sie -ENDLICH UND WAS FÜR EINE FABELHAFTE BESTE GELEGENHEIT-  auch richtig sortiert in die Regale einstellen zu können, was man doch schon längst mal machen wollte....Und so vertröstet man sich disziplinierter als man es ehrlicherweise lieber wäre, auf die Tage nach dem Umzug und seinem irgendwann - oh Wunder ! - doch endenden Strom an missliebigen 1001 Kleinigkeiten, die man da zu erledigen hat. ......Yes, endlich ist dieser Tag gekommen und (naja, 2 Kisten stehen doch noch da, die noch nicht so recht den Platz für ihren Inhalt gefunden haben und noch wegzuräumen sind... ) und abends die Zeit, wenigstens in der Badewanne oder auf dem Sofa nach dem ausgiebigen Wasch-die-Wandfarbe-aus-den-Haaren-Melissen-tut-DAS !!!!-guuuut-Bad das erste der lange nicht mehr gelesenen Bücher zur Hand zu nehmen................

Und so hab ich wieder angefangen, mich durch meine umfangreiche Bibliothek an Kriminalliteratur neu durchzulesen, .... nach mehr als 10 Jahren seit der Erstlektüre vieler Bücher der "Sammlung" sind sie wieder spannend, da nicht mehr so präzise im Handlungsstrang in Erinnerung sind und ohnehin werden sie nach dieser Zeit mit einem anderen Blick gelesen...

Gerade habe ich Celia Fremlins "Rendezvous mit Gestern" in der Hand, das ich Weihnachten 1992 erstmals las. Das unter dem Titel "Appointment with Yesterday" 1972 in der Originalausgabe publizierte und 1988 bei Diogenes veröffentlichte Büchlein ist eine der Kriminalgeschichten, deren feinen, manchmal sehr schwarzen Humor man bei Fremlin immer wieder in ihren Psychothrillern findet...Oft mit Margaret Millar oder Patricia Highsmith verglichen, mag ich Celia Fremlins Psychothriller weit mehr als die der beiden anderen, weil sie für mich das scheinbar Banale und Alltägliche viel subtiler und unter die Haut gehender allmählich in den leisen Schrecken zu führen versteht und dies mit feinen kleinen sozialkritischen und sozialironischen Spitzen zu versehen versteht, die für mich den zusätzlichen Genuss bei der Lektüre beinhalten....
Die Story:
Milly macht bei Leuten in Seacliffe sauber. Gründlich und sehr diskret räumt sie täglich die Reste von wilden Nächten bei Mrs. Day weg, kümmert sich um Mrs. Grahams Baby und verleiht dem Haushalt von Mrs Lane einen Hauch von ehemals großbürgerlichem Glanz. Jeden Abend kehrt sie dann müde und allein in eine billige kleine Pension heim, in der sie lebt. Dort leistet ihr nur die Erinnerung Gesellschaft an ein ganz anderes Leben,...an die Hölle vor dem Tod...., die Ehe hiess. .......Doch vor der Hölle fliehen ist nicht leicht.....

und nichts ist more re-FRESH !-ing als ein netter kleiner Mord.....
Ehegatten bevorzugt ;-)))
O;-) ....natürlich rein literarisch ...*hust*

Ach ....vor EINEM sollte ich vielleicht warnen...bei Celia Fremlin ist es mit der Lust am literarischen Morden wie mit der alten Redensart beim Essen.... der Appetit kommt beim Schnabulieren ;-))

Ich äuge bereits vor der letzten Seite von "Rendezvous mit Gestern" nach dem nächsten Buch im Regal von ihr... "Onkel Paul".....und wer jetzt fragt, "Wer ist eigentlich Paul" , darf gerne bei der nächsten Rezension wieder hereinblinzeln.... denn EINES gilt hier gleichfalls .... wie bei jenem aus den Werbemedien nur allzu bekannt gewordenen Paul... man kann sich an Fremlins und anderen Kriminalgeschichten jeden Buchstaben leisten, ohne sich daran kalorienmässig zu viel anzutun.... man KANN sich gar nicht daran satt lesen ;-)))

Einen heitermakabren Tag ;-)

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Montag, 20. Februar 2006
Focke Museum in Bremen : Ausstellung "Herculaneum"
Von Gedankenhupfer, 11:46

Das Focke Museum in Bremen

 

zeigt vom 28. Januar bis zum 21. Mai 2006 mit "Die letzten Stunden von Hercunaleum" eine sensationelle Sonderausstellung. Sie versetzt den Besucher in eine römische Kleinstadt am Golf von Neapel kurz vor ihrem Untergang: Durch den Vesuvausbruch des 24./25. August im Jahr 79 n. Chr. wurde Herculaneum in einer einzigen Nacht verschüttet. Unter bis zu 30 Meter hohen Schichten aus Asche, Schlamm und Bimsstein lagen die Zeugnisse der antiken Hochkultur lange Zeit verborgen. Herculaneums Entdeckung begann, als ein Bauer 1709 im Ort Resina, dem heutigen Ercolano, einen Brunnen grub und dabei auf Marmorblöcke aus römischer Zeit stieß: Das Theater von Herculaneum, der mondänen Nachbarstadt von Pompeji war gefunden. Eine systematische Suche nach antiken Kunstwerken der verschütteten Stadt begann - Jahrzehnte vor den ersten Ausgrabungen in Pompeji.
In der Ausstellung geht der Besucher auf Zeitreise in die Welt der Antike und taucht ein in die letzten Stunden von Herculaneum: ein Modell des Theaters, Grundrisse und computeranimierte 3-d-Ansichten privater Villen und Gartenanlagen werden dargestellt. Die Ausstellung präsentiert Marmorstatuen, Bronzeskulpturen, kostbare Fresken, Mosaiken, Goldschmuck, hölzerne Möbelstücke und andere einzigartige Exponate aus Herculaneum. Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs, eine Wiege sowie Abgüsse von Skeletten einiger Einwohner von Herculaneum vermitteln die menschliche Dimension der Naturkatastrophe.

 

http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=2516488&_hauptid=551443&_subid=1471118

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Samstag, 07. Januar 2006
Was wurde eigentlich aus .....?
Von Gedankenhupfer, 15:06

.......den Missfits ?

diesen beiden makaber-humoresken Damen Gerburg Jahnke und Stephanie Ueberall, die fast 20 Jahre lang als Missfits die Bühnen und mit ihren Bühnenauftritten auch im TV für die richtige Sicht über und auf Männer sorgten ?

http://www.missfits.de/

Nach ihrer Abschiedstour gehen sie inzwischen getrennte Wege:

Neues über Frau Jahnke

http://www.fraujahnke.de/

und Frau Ueberall

http://www.missfits.de/frauueberall.html

und eine pfiffig und informativ gemachte Fanseite der Missfits habe ich hier entdeckt

http://andreasrenz.bluehash.de/

 

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Donnerstag, 08. Dezember 2005
Euromediahouse
Von Gedankenhupfer, 15:43

founded 1971 by Manfred Zimmermann today offers a widespreaded spectrum of service - project managing, design, photographs, dataservice, advertising & more.

Several times per year expositions are giving a highlight glance to photographer's works. Impressing are actual BW works about Kosovo, but fascinating as well are the series about Paraguay, People & Work, Waterworlds, Detroit, Food Art and more.

Eyecatching are the motifs of the new Calendar 2006 - just spend some minutes strolling along the page and enjoy it:

http://www.euromediahouse.de/

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Mittwoch, 07. Dezember 2005
Eyeglances
Von Gedankenhupfer, 10:19

ist ein Blog, auf dem ich interessante und schöne Photo-Websites, Fotografen mit besonders interessanten Motiven oder Techniken, sowie prints rezensiere.

http://eyeglances.blogspot.com/

Er gehört zu meinem Blog

http://gedankenhupfer.blogspot.com/

 

 

Über Anregungen zu weiteren Seiten freue ich mich immer.

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Dienstag, 06. Dezember 2005
Another Jazz Love
Von Gedankenhupfer, 12:57

ist für mich das, was nach wie vor auf Diana Krall's Album "The Look of Love" zu hören ist.

Von "S'Wonderful"-Gershwin Classic über nicht weniger bekannte und schöne Stücke wie "Love Letters", "I Remember You" , "Cry Me A River", "Besame Mucho", "The Night We Called A Day" führt das Album zum "Dancing in The Park" und "I Get Along Without You Very Well" , bis es mit einem "Look of Love" hoffen macht "Maybe You'll Be There" ........und wer an romantischen Abenden würde dies nicht bei dieser unter die Haut gehenden Stimme nicht gerade in der Vorweihnachtszeit wünschen.... someone to be there ....maybe ?  Nicht wahr ?

Auch ein cick-on-Geschenk für die, die mit Musik manchmal mehr als mit Worten sagen mögen  ? Weihnachten ist nicht der schlechteste Zeitpunkt dafür..... hab ich gehört

More about

http://www.dianakrall.com/

 

 

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Musik nicht nur aber auch für Adventabende....
Von Gedankenhupfer, 12:01

ist das, was "On A Clear Day" so leicht dahinklingend mit dem Cover der Bergsilhouette hinter dem Murnauer Moos verspricht.

Barbara Mayr (vocals), Peter Tuscher (trumpet, fluegelhorn), Larry Porter (piano), Andreas Kurz (bass) & Florian Oppenrieder haben dieses Album  "On a Clear Day" gezaubert - smooth Jazz und ein Album, das ich vor ein paar Jahren bei einem meiner Kachelofenwinter am Staffelsee in einer kleinen Murnauer Buchhandlung entdeckte und das man gut beim Grog, Glühwein, Tee, Kakao, Rotwein, beim Lesen oder einfach Klönen und Unterhalten oder beim Träumen allein oder à deux & more hören kann.

"I love You", "I've Got the World on a String", "Just One of Those Things", "If I Should Lose You", "I Wish You Love", "On A Clear Day" , "The Nearness of You", "The Song is You" und der Klassiker "What A Wonderful World" sind rund 49 CD-Minuten, die für mich smooth and slightly swinging Jazz in Jam Session Style verbinden auch als Last Minute Weihnachtsgeschenk für nicht nur Frisch -Verliebte geeignet machen.

More about the Album, Künstler, Projekte, CDs und Producer sowie Bestellmöglichkeiten:

http://www.moderntunemusic.de/

 

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Samstag, 26. November 2005
Aktuelle Noten
Von Gedankenhupfer, 13:21

...die ich gerade und immer noch und wieder gerne höre ....ob zum gemütlichen Tee oop'em Stövchen, zum Espresso oder Cappu ........manchmal auch gerne bei Schreibtischarbeiten oder Sofalektüre .......und auch im ICE zwischen München und Hamburg .... [ vor allem wenn ich das ICE Hörporgramm schon auswendig singen kann -- keine Panik ...ich tu das nie ;-)) ]

. "The Closest Thing To Crazy"  und einige andere Stücke des Albums "Call Off The Search" from Katie Melua , wie zB "Tiger in The Night" & "I Think it's Going to Rain Tonight"& "Blame it on The Moon".

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TV + Net Tip
Von Gedankenhupfer, 11:26

TV-Tip:

Oliver’s Twist, samstags, 09:55 Uhr, RTL II:

Unkomplizierte Küche, creativ jonglierte Zutaten, lockerfrech-sympathisch verbalserviert von Jamie Oliver für’s TV in 3-4 Sequenzen konzipiert und aneinandergereiht, thematisch jeweils auf People zusammengsetellt, die Jamie Oliver kennt, trifft, einlädt .... Erfrischend lockeres Zusammentreffen, das Lust und Laune auf Weekends, Sponatantreffen mit Freunden, Bekannten oder Familie macht, um für sie oder mit ihnen zu kochen, schmurgeln, schmoren, garnieren und geniessen. Eine Sendung, die ich samstags am liebsten geniesse, während die Küche aufgeräumt, der Einkaufszettel gekritzelt wird oder die Vorbereitung für das Essen, Kochen, backen stattfindet oder während des 2. fünfstöckigen S-pressos neben der kleinen Bügelwäsche... Nach dieser optisch , kulinarisch und verbal lustzaubernden Stimmung liebt man es geradezu, mit dem Korb loszuziehen und den Gemüse- oder Fischmarkt unsicher zu machen...

Einziger Kritikpunkt: die Sendung endet erst um 12 Uhr ... würde sie um 8 oder 9 Uhr morgens beginnen, käme man zu einer besseren Zeit anschliessend zum Markt samstags, wo man den einen oder anderen zum spontan Espresso oder Latte trifft und gemeinsam die Markstände abklappern und für ein nettes Cook/andJOYing anschliessend oder abends verabreden kann

Rezept gegen diesen Kritikpunkt ? Ich zeichne die Sendung auf und sehe sie mir 1 Woche zeitversetzt samstags früh gegen 8 Uhr zum Frühespresso an ...und gehe dann gegen 10 los zum Markt ;-))

 

 

 

 

 

 

 

 

More about Jamie Oliver and His Cooking

Net-Tip:

http://www.jamieoliver.com/

 

Nette Märkte in München für solches Aktionen ?

Elisabethmarkt, Schwabing, am Elisabethplatz

Man trifft sich bei Vini & Panini auf einen Espresso, holt sich Appetit bei den Antipasti und frischer hausgemachter Pasta (und nimmt das eine oder andere dort direkt mit) und schlendert dann gemeinsam über den Elisabethmarkt....

Viktualienmarkt, zwischen Schrannenhalle, Altem Peter, Marienplatz:

Vielfalt der Marktbuden ohne Ende, bei Kustermann vis-à-vis kann man gerade zur Adventszeit viele Anregungen für das eine oder andere nützliche, schöne bis edle Weihnachtsgeschenk entdecken, in der Schrannenhalle  oder im Cafè Frischhut lässt sich der Marktbummel prima mit dem Morgenhaferl Kaffee, Espresso, oder (wer's mag) mit dem "Bussi-Bussi-Prosecco" beginnen, unterbrechen oder abschliessen... wer dem Schmalzgebackenem beim Café Frischhut, widerstehen kann, dem fehlt eindeutig einer der wichtigsten Geschmacksnerven *Augenzwinker ...

 

 

 

 

Café Frischhut,

jeder Münchner kennt es unter dem Spitznamen "Schmalznudl" ,

Prälat-Zistl-Str.8, 80331 München

.

Schrannenhalle

www.Schrannenhalle.de

.

Vini e Panini, Nordendstr. 45, 80333 München

 

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Donnerstag, 24. November 2005
Was ich gerade wieder lese ....
Von Gedankenhupfer, 12:14

"Castellio gegen Calvin, ein Gewissen gegen die Gewalt" von Stefan Zweig

http://home.fotocommunity.de/smoothbreeze7artphoto/index.php?id=480709&d=3978621

...eines meiner Lieblingsbücher seit vielen Jahren. Für mich gerade wieder sehr gedanklich präsent.

Sebastian Castellio, ein französischer Humanist, der am entschiedensten seiner Zeitgenossen gegen Jean Calvin auftrat, den Genfer Reformator, der Lehre und Macht despotisch verwaltete. Er ergriff die Partei des der Gotteslästerung angeklagten und auf dem Scheiterhaufen hingerichteten Michel Servet. Nach Vollstreckung des Urteils gegen Servet schien der Kampf entschieden, die calvinistische Forderung theologisch-politischen Anspruches der Macht gegenüber der Toleranz den Sieg davonzutragen. Doch Castellio setzt unter Einsatz aller seiner Kräfte den aussichtslosen Kampf fort.

Mein Lieblingszitat daraus:

"Mit jedem neuen Menschen wird ein neues Gewissen geboren und immer wird eines sich besinnen seiner geistigen Pflicht, den alten Kampf aufzunehmen um die unveräusserlichen Menschenrechte und der Menschlichkeit, immer wieder wird ein Castellio aufstehen gegen jeden Calvin und die souveräne Selbständigkeit der Gesinnung verteidigen gegen alle Gewalten der Gewalt."

Schlusssatz aus :
Stefan Zweig, Castellio gegen Calvin - ein Gewissen gegen die Gewalt...........

Immer wieder Situationen - oft genug mitten im Alltäglichen zu entdecken, bei denen ich denke,... ist das so ? und : warum steht so oft einer alleine da, wenn er aufsteht gegen einen Calvin ?


 

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